Dein Gefühl, Dein Richtungsgeber

Zuerst möchte ich noch etwas zu den Seelengesetzen sagen, welche ich hier versuche niederzuschreiben: Das Wort Gesetz gilt es hier nicht wie ein Naturgesetz zu sehen. Es sind lediglich Dinge, an die ich selbst glaube, oder die ich selbst so erfahren habe!

Es tut mir leid, wenn ich hier den einen oder anderen Leser enttäuschen muss. Aber es sind eher Glaubenssätze  die für mich wie Gesetze wirken. Also, sorry noch mal. Ich hoffe, das hiermit geklärt zu haben J ! Danke für den Hinweis!

 

Beim unten Geschriebenen handelt es sich aber nicht mal um einen Glaubenssatz. Ich denke nur gerade darüber nach und Ihr könnet mir vielleicht dabei helfen! J

 

 

Spekulation: Dein Gefühl ist Dein Richtungsgeber:

 

Wenn ich an etwas aus der Vergangenheit denke, dann ist sofort auch das Gefühl dazu wieder da. Denke ich an die  Weihnachtszeit als Kind, dann empfinde ich Geborgenheit, Liebe zu den mich umgebenden Menschen, Vorfreude auf das erwartete Geschenk und vieles mehr.

Wenn ich an einen schmerzhaften Streit mit meinen Eltern zurückdenke, dann ist das Gefühl der Wut und der Ohnmacht in mir.

Und nun spekuliere ich, bin mir dessen nicht mal in mir gwiss:

Wenn ich nun zu oft an die schlechten Dinge aus meiner Kindheit zurückdenke, oder wenn ich von den Eltern nicht mal für ein paar Jahre größtmögliche Distanz bekomme, so dass die Seismographen in meinem Hirn immer wieder die Erinnerung abrufen, die schlecht waren (und das kann ich unter Umständen gar nicht verhindern), dann wird das schlechte Gefühl, das mit den Erinnerungen verbunden ist eventuell persistent.

Dabei müssen die Erinnerungen gar nicht bewusst sein! Es genügt das unbewusste Erinnern. Dann bleibt ein merkwürdiges Gefühl der Unzulänglichkeit, der Aggression, oder der Hilflosigkeit. Bewusst ist dann eben nur das Gefühl! Da die Erinnerung selber unbewusst vonstatten geht werde ich das bewusste oder unbewusste Gefühl vermutlich zu erklären versuchen, indem ich aktuelle Situationen fehlinterpretiere. Dann muss ich mir bewusst machen, von was für Erinnerungen diese Gefühle kommen und die Erinnerungen verarbeiten, damit sie nicht mit den dazugehörigen dunklen Gefühlen mein Leben weiter überschatten, ja es mit Sätzen der Hilflosigkeit wie „das schaff ich eh nicht“ in den Sand setzen.

 

P.S: Die Eltern müssen im Übrigen keine schlechten Menschen gewesen sein, der Vorfall, der sich unmerklich in mich einbrannte kein tragischer. Er entwickelte sich nur tragisch in mir und ich muss ihn bearbeiten. Ebenso gilt das Geschriebene natürlich nicht automatisch für die Eltern, sondern können von jedem beliebigen Menschen in unserer Kindheitsumgebung ausggelöst werden, an den wir unser Herz hängten.