3. Seelengesetz: Die Seele kann NICHT zerbrochen werden:

 

Eigentlich hätte ich dieses Gesetz ganz vorweg stellen sollen, beherbergt es doch eine große Hoffnung für alle Menschen mit erlebten schweren Traumata!

Wenn ich als Therapeut dieser Meinung bin, dann kann ich bei der Arbeit auch schwerst-verletzten Seelen beim Heilen zusehen. Es ist aber sehr wichtig, dass ich nicht denke, wenn ein Mensch ein Trauma erlebt hat, dann sei er für immer hinüber.

Ich möchte keine Illusionen schüren. Das Trauma wird wohl immer im Gehirn vor allem im lymbischen System erinnert werden. Doch wenn der Klient erst einmal dazu bereit ist, sich zu erinnern und das Geschehene zu bearbeiten, dann entstehen aus der Geschichte auch neue Wege. Diese sind im Klienten selbst schon angelegt, wie jede Lösung privater Probleme. Der Therapeut ist nur dafür da, den Klienten zu befreien, diese Wege auch zu erkennen! GEMEINSAM gehen wir auf die Suche, wie Detektive nach den Möglichkeiten des Klienten. Hierbei stehen dem Therapeuten gewisse sehr effektive Methoden ( griechisch für Weg oder Wegebnung) zur Verfügung.

Eine ganz wichtige Rolle hierbei spielen die Gefühle des Klienten, welche nicht direkt veränderbar sind, aber welche durch gezieltes aufrufen (kein Mensch hat in seinem Leben NUR schlechte Erfahrungen gemacht) Energien bereitstellen, um neue und ungewohnte Wege zu beschreiten.

„Es ist nie zu spät eine gute Kindheit gehabt zu haben“ sagen die Logotherapeuten, und sie haben Recht, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann!