Erfolgreicher sozial interagieren lernen

Heute war ich wieder bei einem Seelsorge-Meeting.

Das letzte mal hab ich das Protokoll geschrieben. Dabei habe ich drei Fehler gemacht, die leider immer die gleiche Person betrafen.

Diese fühlte sich daraufhin vollkommen angekratzt. Das Protokoll schrieb ich vor einem Monat mit der Bitte, mir Fehler mitzuteilen, damit ich sie korrigieren könnte. Sie hat es angeblich erst heute gelesen, weil sie nicht in ihre Mailbox schaut.

Ich über ihre Äußerungen in der sowieso schon knappen Zeit not amused.

Dabei habe ich gleich gesehen, dass es nur ein Problem in ihr war, das mit mir nichts zu tun hatte. Doch ich WOLLTE nicht das rechte tun und mich für ihre Aufklärung bedanken und mich für meinen Fehler entschuldigen. Ich wollte ihr vielmehr zeigen, wie blöd das war, was sie da gerade tat.

Ich weiß nicht, ob man die Gruppe, mit mir drin, noch retten kann. Wenn nicht mal der Wille in mir da ist, ein gutes Klima zu schaffen. Ich glaube, dass mein Unwille daran liegt, dass ich immer überstimmt werde. Ich fühle mich nicht gewürdigt, als die Person, die ich bin. Deshalb nutze ich wohl dann solche Gelegenheiten um meinem Gegenüber zu zeigen, wie blöd er sich verhält.

Meine Lehre für mich in diesem Fall:

In einer solchen Situation muss ich den ersten Schritt tun, oder die Gruppe verlassen.

Verlassen mag ich sie nicht, weil sie mir auch echt interessante Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Telefonbetreuung nach einem im Fernsehen übertragenen Gottesdienst am ersten Advent bietet.

Ich bin ja so neugierig, was da für Leute anrufen! 🙂

Also muss ich beginnen zu Wollen mit den Leuten auszukommen und darf mich nicht scheren, was diese von mir halten.

Na, ich glaube, mein nächster Beitrag wird ein wenig besser durchdacht sein. Doch dieses Erlebnis musste ich kurz aufschreiben. Auch um mich dem anzunähern, was ich dann letztendlich machen mag.